und Deine
traumschlafene Stimme
mutenden Worte
mein Herz
kurz im Stillstand
um dann
und wieder
in sanfter Freude
mit Deinem
im Einklang
zu klingen.

Q

rabenprinz asked:

Was ist dir das Liebste Büchergenre?

A

ich lese am meisten und liebsten und häufigsten und vertiefesten realistische Erzählprosa, philosophische Literatur und ehrlich gesagt auch viel von meinen Lieblingstumbler und Tumblerinnen die Gedichte schreiben. 

Und Du? Was sind denn Eure Lieblingsbücher? 

warum folgen mir so viele traurige Menschen?

Q

forteepiano asked:

Welches Buch darf in keinem Bücherregal fehlen?

A

gerade fallen mir drei Bücher ein, die mir sonst glaube ich nicht einfallen würden, ausser dem letzten, deswegen nenne ich sie Dir: 

  • Léon und Louise - Alex Capus
  • die Eleganz des Igels - Muriel Barbery
  • Seerücken - Peter Stamm 

kennst Du eines von diesen? 
Oder jemand von Euch? 

Danke für die wunderbare Frage. 

ich liebe die Zwischenzeiten
die heimlichen Verschnaufspausen
wenn ich durch die Welt wander
unbekannt und unsichtbar
wenn alles nach Traumstille klingt.

Q

the-anna-blr asked:

Warum wollen wir nicht vergessen werden?

A

vielleicht weil es dann wäre, als wären wie nie gewesen. 

wir laufen
durch die Gassen
und beobachten Sterne
im Vergehen
unsere Hände
berühren sich
berühren die Wände
und den Staub
der Zeit
an unseren Fingern
lässt uns gestern
atmen
unser Herz
im heute
willst Du bis morgen
verweilen? 

wenn ich Furcht beschreiben müsste, würde ich Deine Gestalt beschreiben. Gross gewachsen, wunderschön. Ich würde Dein schwarzes Haar beschreiben. Deine nussbraunen Augen. Deine weisse, helle Haut, unter der ich Dein Blut zirkulieren sehen kann. Vielleicht ist es auch erstarrt. Dein Blut. Ich würde von Deinen Kurven erzählen müssen, von Deiner Hüfte. Deine Hüfte die so geformt ist, als ob Du ein Kind auf ihr grösser werden sehen hast. Bis es so gross war, dass es an Deiner Hand neben Dir her gelaufen ist. Ich würde die Form beschreiben und wieder darüber nachdenken warum Du kein Kind bekommen hast. Warum ich das Kind war, was mit Dir Gross geworden ist. Zumindest Stücke davon. Ich würde das Licht beschreiben, was Du in mein Leben gebracht hast. Gleissendes, helles Licht mit dem Deine Haut fast gläsern wirkte. Gläsern wie Dein Herz. Zerbrechlich und gefährlich scharf. Doch müsste ich auch von der Dunkelheit sprechen, dem Wort “Kontrast”, Schwarz und Weiss. “Schwarzundweissdenken”, was zu meiner Erziehung zuvor nicht gehörte und plötzlich mit lauten Schritten in meine Welt gepoltert ist. “Intense”, wäre ein Wort, unwillkürlich im französischen Akzent, weil es Deiner Klasse, Deinem Stil, Deinem langen Hals, am nächsten Kommen würde. ErFurcht, die ich für Dich empfunden habe, vom ersten Augenblick an. Das Gefühl in Deiner Gegenwart nicht nur über eine Bordsteinkante, sondern von einem Kontinent zu springen. Ich würde von Deinen Füssen erzählen, die sich sicher in den Boden gestampft haben. So sicher, dass ich mir wiederum sicher war Abdrücke auf dem Boden nachempfinden zu können, wenn Du Deinen nächsten Schritt stampfst. Mit leiser Stimme würde ich erzählen müssen, dass ich mir wünschte so zu sein, wie ich Dich wahrgenommen habe. Die bittersüsse Schönheit. Immer in Distanz. Immer Glasklar und somit so undurchsichtig wie kein anderer Mensch. Du bist meine Furcht.

Und ich möchte nicht so sein wie Du, heute nicht mehr. Ich bin die mit dem flammend roten Haar, mit den roten Wangen, dem lauten Lachen, der Stimme, der gerne zugehört wird, wie ich glaube. Die mit den Ohren, die so gerne lauschen und von Liebe und Glück hören, doch auch Abgründe und Trauer nicht scheuen. Ich bin die rundliche junge Frau, die Kinder mag. Ich bin die, die sich Zukunft nennen möchte, weil mein Herz rot und voller Gefühl schlägt. Nein, ich bin nicht zu übersehen so undurchsichtig bin ich. Voller Leben, Liebe und in Bewegung gefärbt in allen Farben des Glücks. Meer und Fernweh schlägt in meinem Herz und zirkuliert mit reissender Impulsivität und zieht und bewegt mich, leidenschaftlich in jeder Sekunde und häufig in eine andere Richtung. Ich bin ich, mit Gesicht und Gefühl.

juchze vor Glück
strahle wie Sternenmeer
und unsichtbare Sommersprossen
auf Deiner Haut
die ich zählen will.

Q

written-w asked:

Du gehst einen Weg entlang, bist klein und sehr jung. Der Weg gabelt sich. Der eine führt durch einen unübersichtlichen Waldstück entlang, aber ein Mann steht dort, geprägt von den Jahren seines Lebens die er erlebt hat, der bereit ist dich den ganzen Weg über zu begleiten. Oder gehst du den anderen gradlinigen und hellen weg den du komplett überschauen kannst, aber den du ohne Begleitung und jegliche Hilfe alleine bewältigen musst. Also was tust du? Versuch deine Antwort zu begründen bitte =D

A

Ich will ehrlich sein. Diese Frage hat mich getroffen. Tief getroffen. Sie hat mich nachdenklich gemacht. Weil sie sehr nah an meinem Leben ist. An dem Tag, an dem die Frage in mein Blog verschneit wurde, habe ich mit dem Gefühl von Verzweiflung und Überforderung mir genau den weisen Mann, mit langem Bart und den weichen, warmen Augen gewünscht und es sogar laut ausgesprochen.

Irgendwie, zeigt mir diese Frage, wie nah Zufälle nebeneinander liegen, wie wahrscheinlich eines oder mehrere meiner unbedachten Worte zu meiner Wirklichkeit werden könnten.

Aber die Antwort, scheint mir nach meinen Tagen des Grübelns logisch: ich würde den Mann begrüssen, mit ihm ein Gespräch führen, weil ich Neugierig bin. Weil es mich wundernimmt wie er zu so einer grossen Weisheit gekommen ist. Ich wollte mich dann von ihm verabschieden und ihn bitten mich alleine gehen zu lassen. Auf seinem Weg. Weil ich gerne Lerne, gerne Reise und es Liebe mit meinem Leben Neues zu erfahren, das Unbekannte zu beschreiten und dabei an Erfahrung zu gewinnen. Auch die Stärke zu haben die Ungewissheit und Verzweiflung auszuhalten und von ihr zu lernen. Vielleicht für ein nächstes Mal.

nein flüstern
und dabei
immer mehr
meinen möchten
immer ja sagen sollen
und mehr wollen.

Q

Anonymous asked:

Wann hat dich Angst davon abgehalten eines deiner Ziele zu verfolgen

A

eigentlich immer dann, wenn ich Angst hatte einen mir wichtigen Menschen zu verlieren. Dabei ist es ziemlich unabhängig aus welchem Grund ich diesen Menschen fürchtete zu verlieren.  Fast immer und meist ohne, dass ich es bemerkt habe, sind diese Menschen dann trotzdem irgendwann ihre eigenen Wege weiter gegangen, die in eine andere Richtung geführt haben, als mein Weg. Manchmal hab auch ich die Entscheidung an einer Abzweigung dann getroffen und bin mit meinen Schritten woanders hingegangen. 

Diese Angst lähmt mich auch noch heute. 

Danke für die Frage, auf die es soviele Antworten gibt. 

Q

mondkristall asked:

kann man den sinn des lebens in einer tulpe finden? kann man das leben der nacht in einem atemzug spüren? kann man die liebe in einem buchstaben verstehen?

A

gleich drei Fragen für meinen denksehnsüchtigen Kopf. :) Danke. 

Tulpe: ich glaube ja, sie wächst, aus einem winzigen Samen, entstanden aus Tulpen vor ihr. Eine schön um die andere Schönheit. Sie ist Regen und Sonne ausgetzt. Trockenzeit und kleinen Überschwemmungen begegnet sie. Dunkelheit und Helligkeit. Sie sieht manch ein Bewunderer und manchmal, ein Leben lang bleibt sie ungesehen. Sie wird älter und öffnet und schliesst sich, um ihreteigenen Willen. Und irgendwann, um unzählige Erfahrungen, schliesst sie sich ein letztes Mal. Die zauberhaft, weichen Blätter fallen von ihr ab und sie neigt sich der Erde wieder zu. 

Leben der Nacht: für mich sind es die Sommernächte, die Warm und voller verlockender Geheimnisse sind. Wenn ich dann, erschöpft von heimlichen Tänzen oder glücklich durch den Sommerregen ins Bett falle und tief ein und ausatme, kurz bevor der Schlaf mich umarmt und in die Nacht entführt, die nur mir gehört. 

Der Liebesbuchstaben: ich spreche nicht alle Sprachen der Welt, doch bestimmt und ich würde mich freuen sie zu lernen. 

Hautgeschichten
die nur ohne Stoff
und ohne Schamgefühl
in zarten Geheimnissen
und magischen Berührungen
gesponnen werden.